Zusammenfassung:

Martin Marx schreibt an Onkel Max und Tante Selma in Louisville:

Martin beglückwünscht seine Verwandten zur gelungenen Ankunft in Louisville,

bedankt sich für Lebensmittelpakete, die sie nach Frankfurt geschickt haben und für Mitbringsel. Er weist darauf hin, dass nicht alle seine Geldsendungen an Bekannte, die seiner Familie in Frankfurt Lebensmittel schicken sollen, bestätigt werden und bittet die Levy´s, ihren Übermittlungsweg weiterhin zu nutzen; er dankt auch dafür, dass sie seine Wäsche lagern, da er an Raumnot leidet.

Er berichtet über seinen missglückten Einstieg in ein Kamera-Geschäft in Texas und seine jetzige Tätigkeit. Dann umreißt er die Situation bezügl. der Bürgschaft für seine „Lieben“ in Frankfurt a. M., da Harry nicht mehr mitbürgen wolle, seine Bürgschaft allein aber nicht ausreiche; er deckt seine finanziellen Verhältnisse auf und kritisiert die „Gleichgültigkeit der Herz´schen Verwandtschaft“ in dieser Sache, zumal er alles, was für ihn einmal ausgelegt worden war, an sie zurückerstattet habe. Der Brief schließt mit einem Lagebericht über die Salomon-Familie.

Indirekt ist dies wohl auch eine Bitte an Levy´s, mitzubürgen.



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